Hier möchte ich uns Vorstellen

Ich bin Barbara und lebe mit meiner Familie auf dem Land, genauer in dem kleinen Dörfchen Winn, nicht weit von Nürnberg, am Fuß des Moritzbergs.

Ich habe einen kleinen Sohn, der in einer richtigen Großfamilie aufwächst- Tanten, Cousinen, Großeltern- alle sind bei uns im Haus immer wieder anzutreffen.

Meine Eltern, mein Mann und ich betreiben eine Landwirtschaft mit  Kühen, Pferden und zwei Katzen.

Als mein Mann bei uns einzog meinte er: "Das ist kein Bauernhof ohne Hund." Bei mir rannte er mit der Idee offene Türen ein. Gesagt getan - wir wollen einen Hund. Aber welchen?

Ich weiß von meinen Eltern, dass auf unserem Hof früher fast immer ein Spitz war und fing an, mich über die Rasse schlau zu machen. Eher durch Zufall bin ich über die Rote Liste der bedrohten Haustierrassen gestolpert und habe dort den Großspitz entdeckt. Ein Paar Bilder und Berichte über die Hoftreue, den geringen Jagdtrieb und die Genügsamkeit später, war ich überzeugt.

Auf der Seite vom Spitzverein fand ich einen Zwinger, der gerade Welpen hatte: Familie Weißenbach aus Peißenberg "vom Bayerischen Rigi". Die Fotos der Welpen waren zu süß und so fuhren wir hin. Eigentlich wollten wir nur mal anschauen.
Keine Chance.

Wir wurden von den Weißenbachs und Flocke, Freddis Mutter, sehr freundlich empfangen. Hinter der zweiten Tür waren dann acht aufgeregte kleine weiße Hundis. Wir waren sofort verliebt und haben uns für einen kleinen Rüden entschieden.

Am 19. April 2010 zog Freddi bei uns ein. Anfangs war er recht schüchtern und Fremden gegenüber sehr misstrauisch.

In der Welpen Spielstunde und mit den Besuchen bei seinem Jugendkumpel Loisl wurde unser Kleiner immer selbstbewusster. Heute ist er ein Rüde, der auf sein Zuhause aufpasst und Fremde meldet, nach kurzem Anschnuffeln aber fast jeden für okay hält. Wobei Männer dann meist ignoriert, Frauen oder Kinder zum Knuddeln aufgefordert werden.

Durch ihn kamen wir nach und nach mit immer mehr Spitzfreunden in Kontakt und traten schließlich in den Verein für Deutsche Spitz e.V. ein. Der Kontakt zu Züchtern auf zahlreichen Treffen und Ausstellungen hat in mir den Wunsch wachsen lassen, selbst Großspitze zu züchten. Die Suche nach einer passenden Hündin war nicht einfach und dauerte lange, fast zwei Jahre. Doch wie es der Zufall will, fanden wir recht Spontan einen Wurf in der Nähe von Berlin, bei Herrn Vössing "vom Oderblick".

Dort haben wir unsere Lotte gefunden und am 13.07.2014 zu uns geholt. Sie war vom ersten Tag an vollkommen unerschrocken und verschmust. Im Sturm hat sie die Herzen erobert, sogar Menschen die Angst vor Hunden hatten hat sie um die Pfote gewickelt.

Unsere Hunde leben hier als Haus und Hofhunde, sie begleiten mich zu den Pferden und ins Büro. Fremde, die zu uns kommen, werden gemeldet aber freundlich empfangen. Man kann sich absolut darauf verlassen, das nur gebellt wird wenn auch was zu melden ist.

       

 



 


 


 


 

Der erste Spitz: Molli (1960)